Virtuelle Veranstaltung

Ringvorlesung Nachhaltigkeit 3: Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Dr. Kristina Bayer

1. März 2022 von 19:3021:00
An-/Abmeldefrist 1. März 2022
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Können wir anders leben und wirtschaften? Was heißt "Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften?" Die Idee einer gemeinwohlorientierten Wirtschaft bzw. einer solidarischen Ökonomie existiert schon lange und wurde immer wieder erprobt. Geld wird dabei als Bewertungs- und Zahlungsmittel ganz oder teilweise durch andere Prozesse oder Vereinbarungen ersetzt. Die Basis dafür sind gemeinschaftliche Strukturen, die bedürfnisorientierte, soziale, demokratische und ökologische Ansätze verfolgen. Solidarökonomische Projekte wollen grundsätzlich im Dienste des Menschen stehen. Diese basieren häufig auf der Überzeugung, dass jeder Mensch Teil der Gesellschaft ist und seine Arbeit wesentlich zum Fortschritt beiträgt.


Dr. Kristina Bayer, Dienstag, 1. März 2022, 19:30 Uhr

Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften

Moderation und Rückfragen: Prof. Dr. Kathrin Rothenberg-Elder

Zugangslink: http://connect11.diploma-meeting.de/rf58blvudykl/

Wir freuen uns, wenn Sie sich über das Alumninetz anmelden.

Veranstalter ist die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der DIPLOMA Hochschule: Prof. Dr. Kathrin Rothenberg-Elder, Prof. Dr. Michael Namokel, Prof. Dr. Bärbel Kühne, Dr. Carsten Kolbe-Weber.


Referentin

Dr. Kristina Bayer, ist Sozialwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl „Vergleichende Politikwissenschaften“ an der Universität Kassel. Vorher war Sie Geschäftsführerin bei der communitas agentur.

Sie forscht zu sozialen Bewegungen und Solidarischer Ökonomie und hat genossenschaftliche Projekte mitentwickelt. Sie berät Genossenschaften und begleitet Partizipationsprozesse so bspw. genossenschaftlicher Projekte in Berlin seit dem Jahr 2002. Ihre Schwerpunkte liegen dabei auf alternativer Energieversorgung, gemeinschaftlichem Wohnen und urbanen Gärten.

Mehrwert und Zielgruppe

Die Idee einer anderen Ökonomie ist alt - Millionen Menschen arbeiten bereits heute in genossenschaftlichen Strukturen - ein bekanntes Beispiel sind die Volks- und Raiffeisen-Banken oder Biomarktketten wie die LPG. Neu sind die Herausforderungen unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ein Interesse an Modellen und praktischen Erfahrungen haben, wie unsere Ökonomie zum Wohle der Menschen und Umwelt im Gleichklang weiterentwickelt werden kann.