Welchen Beitrag kann die Psychologie leisten, um mehr Klarheit in den Prozess, die Argumentationen und unser Verhalten zu bringen? Psychologie und Klimawandel hängen eng zusammen.

„Wie kommen wir aus dieser historisch katastrophalen Lage wieder heraus? Indem wir versuchen, möglichst genau zu verstehen, wie wir in sie hineingeraten sind“, so Maximilian Probst und Daniel Pelletier in der Zeit online am 06.12.2017 ( link zum Artikel ).

Frau Prof. Dr. Rothenberg-Elder sucht bswp. Schulklassen auf, diskutiert mit Menschen und hat eine Botschaft. Sie  möchte mit Ihrer Veranstaltung einen Beitrag zum Wandel leisten. Die psychologischen Grundlagen spielen in der öffentlichen Debatte bisher kaum eine Rolle – dabei sind diese zentral. Am Anfang steht Erkenntnis, dann kommen Einsicht, die eigene Veränderungsbereitschaft und der Wandel.

Unsere Expertin führt uns in die spannende Welt der Psychologie des Klimawandels ein. Was bedeuten „psychologische Risiken“ des Klimawandels? Welche Erkenntnisse hält die Psychologie für uns bereit, wenn ich mein Verhalten ändern möchte, welche Strategien helfen mir und wie können wir als Gesellschaft einen erfolgreichen Wandel vollziehen?

Hintergrund

Mal ehrlich – eigentlich leben wir gut. Warum sollten wir da etwas ändern? Klimawandel – könnte ja eine Lüge oder zumindest eine unbewiesene Behauptung sein! Fake news! Naja – auf jeden Fall, sollte doch erstmal der Staat, die Afrikaner, die USA, der Arbeitgeber und der Nachbar etwas machen. Das Schöne ist doch, folge ich der Annahme, dass der Klimawandel im üblichen Rahmen der klimatischen Schwankungen sich vollzieht … wo ist da dann das Problem? Ich bin entlastet und schließlich fordern mich Arbeit, Familie, Studium, soziale Verpflichtungen, Urlaub, Rentenvorsorge usw. schon genug.

Phänomenologisch betrachtet gibt es deutliche Veränderungen des Wetters, Dürren, Hitze, Stürme, Verlust von Arten, neue Tier- und Pflanzenseuchen sowie neue Krankheiten selbst in Deutschland. Wir können versuchen die Grenzen hermetisch abzuriegeln, wenn Millionen von Klimawandelflüchtlingen kommen. Schwieriger wird es bspw. die Tigermücke abzuwehren, die durch die Temperaturerhöhung auch in Deutschland auf dem Vormarsch ist und tödliche Krankheitserreger überträgt. Soziale wie biologische Folgen blenden wir lieber aus.

Mehrwert

Grundlegendes Wissen zur Psychologie des Wandels am Beispiel des Klimawandels, Strategien zur Bewahrung unserer psychischen Gesundheit in Zeiten des Umbruchs.

Zielgruppen

Alle gesellschaftlichen Gruppen von Jugendlichen über Erwachsene bis hin zu Senioren. Multiplikatoren wie Führungskräfte, Lehrer etc.

Referentin

Studium der Psychologie, Neueren Deutschen Literatur und Praktischen Theologie. Sie arbeitet als Studiengangsleiterin Psychologie / Studiendekanin für „Angewandte Psychologie (B.Sc.)“ und „Psychologie (M.Sc.)“) an der DIPLOMA Hochschule und als Autorin. Sie engagiert sich ehrenamtlich bei den psychologists4future und den scientists4future.

Kontakt

E-Mail: psychologie@diploma.de

Homepage: psychologists4future